Abendklang - Wo war KYSELAK? Am Tabor!

Was trieb KYSELAK an?
Menschen schreiben ihre Namen, seit es Schrift, Namen und Menschen gibt. Doch der Wiener Beamte, Weitwanderer und Schriftsteller Joseph KYSELAK (1798–1831) hatte – wie heutige graffiti-tagger – ein Konzept und erfand eine prägnante graphische Gestaltung seines Namens.
Welches Konzept das gewesen sein könnte, woher die Idee kam und wo sich noch originale Signaturen „i·KYSELAK“ finden lassen, erforschen wir seit 2006.
Im Jahr 1825 brach Kyselak auf zu einer großen Wanderung, über die er ein Buch schrieb — er war alleine, nur begleitet von seinem weißen Wolfshund, fast vier Monate zu Fuss unterwegs. Zum 200 Jahre Jubiläum wurde diese Reisebeschreibung neu herausgegeben. Was trieb KYSELAK an? Nikolaus Barton liest aus Kyselaks "Skizzen einer Fußreise durch Österreich, Steiermark, Kärnten, Salzburg, Berchtesgaden, Tirol und Bayern nach Wien“, erschienen 1829.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei Knabbereien und Getränken ins Gespräch zu kommen.
ABENDKLANG...
... das ist die offene Kirche mit Musik, Literatur und Begegnung
Mit freundlicher Unterstützung der Bezirks-Kulturförderung Leopoldstadt.